Methode

Was im  Gehirn passiert ….

in Situationen, die wir ( besser gesagt unser Unterbewusstsein = Limbisches System) als „Stress“ bewerten, läuten sogenannte „Alarmglöckchen“ in unserem Gehirn. Das führt dazu, dass wir bestimmte Gefühle (z.B. Angst/Wut/Ärger…) und entsprechende Körperwahrnehmungen spüren (z.B. Herzklopfen, Schweißausbruch, Stimme ist weg usw.).

In diesen Momenten haben wir keinen Zugriff auf unsere eigentlichen Fähigkeiten. Selbst wenn unser Verstand sagt: „alles gar nicht schlimm“.

Oft liegen die Stress auslösenden Faktoren viele Jahre zurück und haben mit der aktuellen Situation kaum etwas gemeinsam. Dennoch gibt es Ähnlichkeiten an die sich unser Gehirn (Alarmglöckchen) erinnert, die sich aber unserem bewussten Verstand entziehen.

Manchmal sind auch bestimmte Ereignisse und Erlebnisse in aktuellen Situationen so dramatisch und heftig, daß diese Situationen stark in unserem Gedächtnis verankert bleiben und wir sprichwörtlich  – „nicht darüber hinweg kommen“.

Sie sehen also, dass es keineswegs an ihren mangelnden Fähigkeiten liegt.

Ebenso handelt es sich nicht um irgend einen „dummen“ Zustand, den Sie nun bis an Ihr Lebensende ertragen müssen.

Die Prozesse im Gehirn und das daraus resultierende Verhalten sind zum großen Teil Schutz – und Bewältigungsstrategien.

Trotzdem werden Sie vielleicht bemerkt haben, dass Sie mit Verstand und auch noch so großer Willenskraft bisher nicht das Gewünschte erreicht haben.

Nun, das liegt daran, dass die Steuerung unserer Emotionen und des folgenden Verhaltens in einer Ebene des Gehirns angesiedelt ist (u.a. im limbisches System), die für den Verstand und Worte nicht im ausreichendem Maße zugänglich ist.

Die Lösung der Blockaden erfolgt daher in der Sprache des limbischen Systems: Sinneswahrnehmung (Bild, Ton, Geruch, Tastsinn)  + Emotion + Augenbewegung